Der Whitsunday Island Nationalpark befindet sich in 25 Kilometer Entfernung zu der Küste von Australien auf der Höhe von Airlie Beach in Queensland. Er steht vor allem für endlose weiße Sandstrände, Buckelwale, ein hervorragendes Segelrevier und eine beeindruckende Unterwasserwelt.

Whitsunday Island Nationalpark

Geschichtliche Entwicklung

Als Kapitän James Cook die Whitsunday Islands im Juni 1770 erblickte, benannte er sie nach dem Pfingstsonntag, der im Englischen „Whitsunday“ heißt. Allerdings war auf Grund der falschen Zeiterfassung tatsächlich schon Ostermontag, ihren Namen haben die Insel trotzdem behalten. Heute gehören zum Whitsunday Islands Nationalpark über 70 Inseln, wovon gerade einmal 17 auch bewohnt sind. Zu den bekanntesten bewohnten Inseln gehören Hamilton Island, Hook Island und Lindeman Island, die jede ihren eigenen Charakter haben und über eine gute Infrastruktur verfügen.

Whitsunday Island

Whitsunday Island NationalparkAuf der unbewohnten, jedoch größten und zentralen Whitsunday Island findet ihr den 6 km langen Whitehaven Beach, den wohl am meisten fotografierten und auch schönsten Strand Australiens. Zahlreiche Wanderwege wie der Hill Inlet Lookout Track führen zu den schönsten Aussichtspunkten der Insel und lassen Abstecher zu weiteren beeindruckenden Stränden zu. Die Inseln im Whitsunday Islands Nationalpark sind aber auch auch Vogelschutzrevier und Brutkolonie verschiedener Seevögel, die sich hier besonders von Oktober bis März hervorragend beobachten lassen. Von Mai bis September kommen die Buckelwale in die geschützten Gewässer der Korallensee und auch Delphine und Meeresschildkröten kann man dann vermehrt sehen. Die Flora besteht vorrangig aus Pinien und Eukalyptuswäldern sowie aus Mangroven und Grasbäumen, die im tropischen Klima hervorragend gedeihen.

Anreise zum Whitsunday island Nationalpark

Ihr erreicht den Whitsunday Islands Nationalpark sowohl mit dem Flugzeug von vielen australischen Städten aus als auch mit dem Bus oder dem Auto. So halten die Busse von Greyhound Australia und Premier direkt am Airlie Beach, von wo täglich Schiffe zu den Inseln ablegen. Flughäfen gibt es auf Hamilton Island und in Proserpine von wo fast täglich Flugverbindungen nach Sydney, Brisbane und Cairns bestehen. Mit dem Auto sind es etwa 8 Stunden Fahrt von Cairns und mindestens 13 Stunden Fahrt von Brisbane.

Whitsunday Island Nationalpark

Das vorgelagerte Great Barrier Reef schützt die Whitsundays vor großen Wellen und hoher Brandung und so sind die Bedingungen besonders für das Segeln gut geeignet. Neben Tauchen und Paragliding gehören aber auch Schnorcheln und Wandern zu den beliebten Unternehmungen im Whitsunday Islands Nationalpark. Sehenswert für Kulturbegeisterte ist das Bowen und Proserpine Historical Museum mit seiner Ausstellung über alte Kulturen oder die Kleinstadt Bowen, die Drehort für den Monumentalfilm „Australia“ war. Von den Aussichtspunkten auf den Inseln wie Hill Inlet auf Whitsunday Island und dem 437 m hohen Whitsunday Peak hat man zudem eine hervorragende Aussicht über die weißen Strände und das blaue Meer. Auf den Inseln und im gesamten Whitsunday Islands Nationalpark in Queensland gibt es unzählige Hotels und Resorts in allen Preisklassen und auch Camping ist vielerorts erlaubt, jedoch muss man sich auf den Campingplätzen und an den Stränden an einige Vorschriften halten.

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Erfahre mehr über das Great Barrier Reef

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