Kakadu National-Park im Northern Territory

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Laura
5. März 2018
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Der Kakadu National-Park im Northern Territory zählt zu den schönsten Nationalparks der Welt. Er gehört mit seinen 20.000 qkm Fläche zum Weltnaturerbe und ist der größte Nationalpark in Australien. Ihr solltet euch für einen Besuch gut vorbereiten, denn die Größe lässt kaum einen Tagesausflug hierhin zu. Im Kakadu Nationalpark im Northern Territory könnt ihr unzählige Erlebnisse und Abenteuer erleben. Vor allem werdet ihr aber so viele wunderbare Eindrücke mit nach Hause nehmen, dass ihr wahrscheinlich für immer davon zehren werdet.Kakadu Nationalpark Darwin

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So kommt ihr zum Kakadu National-Park

Ihr könnt den Kakadu National-Park mit dem öffentlichen Bus oder – wie in Australien üblich – mit einem Mietauto von Norden her über Darwin oder von Süden her über Katherine erreichen. Im Park selbst bewegt ihr euch am besten mit einem Allradfahrzeug – damit könnt ihr jede einzelne Attraktion des Parks erreichen, mit normalen Autos werdet ihr je nach Wetter oder Wegbeschaffenheit eingeschränkt sein. Rechnet sowohl von Darwin als auch von Katherine aus mit etwa drei Stunden Anfahrtszeit und kümmert euch um einen vollen Tank bei Einfahrt in den Park. Bleibt länger als einen oder zwei Tage im Kakadu Nationalpark (Übernachtung in Lodges, Hütten oder auf Campingplätzen) – manches Abenteuer lässt sich nicht in ein paar Stunden abhaken – es will erlebt sein.

Die schönsten Touren zum Kakadu National-Park

Hier findet ihr eine Auswahl an schönen Touren zum Kakadu Nationalpark. Wenn ihr in das Northern Territory reist, dann ist der Besuch des Kakadu Nationalparks ein Must do!

Flora und Fauna im Kakadu National-Park

Es gibt mehr als 20.000 verschiedene Pflanzen im Park, von denen viele den Aborigines als Nahrung, als Webmaterial und als Medizin dienten und immer noch dienen – darunter das Speergras, der Kapok-Strauch oder die Schraubenbäume. Die Tierwelt raubt uns Europäern aufgrund ihrer Vielfalt und Besonderheit den Atem – Wildlife Watching am frühen Morgen oder am Abend gehört zu den Park – Highlights. Angefangen von unzähligen Vogelarten über Reptilien und Amphibien bis hin zu ganz besonderen Säugetierarten hat die Parkfaune alles zu bieten.

Aktivitäten im Kakadu National-Park

Euren Möglichkeiten im Park sind keine Grenzen gesetzt. Uralte Steinkunst und Felsmalereien der Aborigines werden die Kulturbegeisterten unter euch anziehen. Die Abenteuerlustigen gönnen sich Tiefflüge über den Park und Bootstouren mit Alligatorensuche oder erfrischen sich unter gigantischen Wasserfällen. Wer es gerne etwas ruhiger hat, kann in ruhigen und sicheren Flüssen schwimmen, Wanderungen unternehmen, fischen oder Vögel beobachten.

Eintritt in den Kakadu National-Park

Alle Parkbesucher benötigen einen Eintrittspass, der sie berechtigt, alle Attraktionen des Parks, geführte Wanderungen und Informationsgespräche von Rangern sowie Apps über den Park zu nutzen. Im Park wird unterschieden zwischen der Trockenzeit (dry season) und der Regenzeit (tropical summer). Der Eintritt in den Park ist in der Regenzeit günstiger, weil die Anzahl der Beobachtungsmöglichkeiten manchmal etwas eingeschränkt und deshalb weniger los ist. Der Kakadu Nationalpark ist jedoch immer einen Besuch wert, egal zu welcher Jahreszeit.
Einige sogenannte Itineraries durch den Park (vorgeschlagene Wegstrecken) sind kürzer, manche länger. Bevor ihr euch auf eine Route festlegt, fragt nach der Dauer, der Wegbeschaffenheit oder nach eventuellen Straßensperren. Insgesamt gibt es im Park sieben Regionen, von denen ihr nie mehr als eine pro Tag für euch entdecken sollt. Zu den Regionen zählen die Wasserfälle (JimJim Falls und Twin Falls), East Alligator und South Alligator, Jariboo, Yellow Waters, Nourlangie Rock und Mary River Region – jede einzelne auf ihre Art besonders und faszinierend.
Wenn ihr für Wanderungen das Auto verlasst, müsst ihr unbedingt die Sicherheitsinstruktionen des Parks befolgen. Die Besitzer des Kakadu Nationalparks sind zum Großteil die Aborigines, die seit 20 000 Jahren im Kakadu Nationalpark sesshaft sind und die den Park zusammen mit Australia Parks verwalten. Sie – die älteste Kulturform der Welt – haben Mitsprache- und Abstimmungsrecht für alle Belange des Parks.

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