Der Currawinya-Nationalpark

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Laura
3. November 2019
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Der Currawinya Nationalpark ist ein Nationalpark, der sich im Südwesten von Queensland, Australien befindet. Er liegt 828 Kilometer westlich von Brisbane und unmittelbar nordwestlich von Hungerford an der Grenze zu New South Wales. Im Osten des Parks verläuft der Paroo River. Er wartet mit zahlreichen wichtigen Kultstätten der Aborigines auf, die hier siedelten. Vor seiner Stellung als Nationalpark diente der Landstrich als Weideland. Im Park leben etwa 200 Vogelarten wie Wasservögel und Zugvögel, denen er als Lebensraum oder Rastplatz dient. Ein großer Teil des Currawinya Nationalparks liegt in der Paroo Floodplain and Currawinya Important Bird Area. Freizeitbeschäftigungen im Nationalpark sind vor allem Fischen, Schwimmen und Kanufahren. Eine der bedeutendsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten ist das große, gesicherte Gehege für Bilbies oder Kaninchennasenbeutler, eine vom Aussterben bedrohte Tierart.

Anreise zum Currawinnya Nationalpark

Der Currawinya Nationalpark liegt auf der Grenze zwischen Queensland und New South Wales und grenzt an das Stadtgebiet von Hungerford an. Weil die Wege bei Nässe unpassierbar werden können, empfiehlt es sich, mit einem 4WD – einem Fahrzeug mit Allradantrieb – zu reisen. Am besten reist du aus dem Süden, also aus Hungerford, an; das Parkbüro befindet sich 20 Kilometer nördlich von Hungerford. Der Currawinya Nationalpark ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet. Bei Regen kann es zu Überschwemmungen kommen, die den Park von den Ortschaften in der Umgebung isolieren; es empfiehlt sich daher, die Parkverwaltung zu kontaktieren, um Informationen über die Parkbedingungen zu erhalten.
Cunnamulla

Landschaft und Camping

Der Currawinya Nationalpark wird von zahlreichen Seen, Flüssen und Feuchtgebieten dominiert, die zu den wichtigsten Lebensräumen für Binnenwasservögel in Australien gehören. Das Herzstück des Nationalparks bilden Lake Numalla, ein Süßwasser-, und Lake Wyara, ein Salzwassersee. Der Paroo River ist der perfekte Ort, um zu campen, zu fischen, zu picknicken oder Vögel zu beobachten. Gecampt werden kann sowohl am Ourimperee-Wasserloch, wo sich Toiletten und Duschen befinden, als auch bei Caiwarro im Norden des Nationalparks. Bitte denke an ausreichend Wasser, Lebensmittel und Treibstoff. Das Sammeln von Brennholz ist verboten. Eine Campinggenehmigung wird ausschließlich gegen eine Gebühr erteilt.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Bei Lake Wyara und Lake Numalla handelt es sich um zwei der wichtigsten australischen Binnengewässer. Sie können nur mit 4WD-Fahrzeugen erreicht werden. In der Nähe der Boorara Street befindet sich ein Felsvorsprung aus Granit, von dem aus man einen eindrucksvollen Blick über den Currawinya Nationalpark genießen kann. Egal, was du tust – denke unbedingt daran, ausreichend Wasser, aber auch Lebensmittel mitzuführen. Achte außerdem darauf, nicht auszurutschen, wenn du gehst. Wenn du dich für die Kultur der Aborigines begeistern kannst, solltest du dir die Caiwarro Heimstätte im Norden des Nationalparks ansehen. Wenn du Vögel beobachten möchtest, empfiehlt es sich, zu den Seen im Herzen des Parks zu fahren – am besten gleich morgens. Hier kannst du zahlreiche wildlebende Tiere sehen und fotografieren. In einigen Bereichen des Currawinya-Nationalparks ist es erlaubt, zu angeln. Es handelt sich hierbei um Bereiche entlang des Paroo Rivers. Darüber hinaus kannst du schwimmen, Kanu oder Kajak fahren.

Vorbereitung und Verhaltensregeln

Bevor du dich in den Currawinya Nationalpark aufmachst, solltest du gut vorbereitet sein, um deinen Aufenthalt sicher und angenehm zu machen. Informiere eine Vertrauensperson über deine Pläne. Achte darauf, ausreichend Wasser, Nahrung und Notfallversorgung mitzuführen. Die Parkverwaltung empfiehlt mindestens sieben Liter Wasser pro Tag und Person, darüber hinaus Notfallversorgung für mindestens sieben Tage, falls es zu einer Panne, Strandung oder Überschwemmung kommen sollte. Denke an einen Brennstoff- oder Gasherd, einen Verbandkasten, Sonnen- und Insektenschutz, ein Satellitentelefon, Kraftstoff, Reparaturwerkzeug, Motorkühlmittel, Ersatzreifen, Campingausrüstung, Müllsäcke, Kleidung, ein Fernglas und eine Kamera. Achte auf Schutzkleidung, so beispielsweise einen Sonnenhut. Haustiere sind verboten. Behalte im Hinterkopf, dass Queensland tagsüber sehr heiß, nachts sehr kalt sein kann. Im Notfall solltest du unbedingt bei deinem Fahrzeug bleiben – ein Fahrzeug ist viel leichter zu finden als ein Mensch! Halte stets nach Tieren und Insekten Ausschau, die stechen, beißen oder kratzen könnten. Und zu guter Letzt: Respektiere die Natur der Landschaft und die Lebewesen, die hier beheimatet sind – ganz gleich, ob es sich dabei um Pflanzen, Tiere, Steine, Ruinen oder Artefakte handelt.

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