Wir sind einige Wochen mit dem Campervan durch Australien gereist und haben alle gängigen Spots vom Campingplatz bis hin zum Wilden zum Campen ausprobiert. In unserer Übersicht erfahrt ihr, wo ihr überall Campen könnt.

Campingplätze in Australien – hier könnt ihr mit eurem Camper stehen

Camping Spot
Das müsst ihr beachten

Wildes Campen

Beachtet die Gesetzeslage der jeweiligen Bundesstaaten in Australien. Grundsätzlich gilt: Steht kein Verbots-Schild, könnt ihr campen. Solltet ihr die "No Camping" Schilder (zum Beispiel entlang der Great Ocean Road) missachten, drohen euch empfindliche Strafen, die euch bis zu 1000 AUS$ kosten können.

24 h Rest Areas

Vor allem in Westaustralien findet ihr entlang der Highways einige 24 h Rest Areas. Sie wurden eingerichtet, um der oftmals unterschätzten Müdigkeit am Steuer entgegenzuwirken. Hier könnt ihr über Nacht kostenfrei stehen und braucht keine Reservierung.

Bush Camping in Nationalparks

In vielen Nationalparks könnt ihr in so genannten Bush Camps in der Natur Campen. Hier habt ihr habt ihr meist wunderschöne in der Natur gelegene Plätzchen, die ihr gegen ein kleines Entgeld, das ihr über die "Honesty Box" (eine Art Briefkasten). Vielerorts habt ihr auch Plumsklos oder manchmal auch Duschen, die ihr nach Münzeinwurf nutzen könnt.

Campingplätze

In Australien gibt es in vielen Orten Campingplätze. Von kleinen von Privatpersonen betriebenen Plätzen bis hin zu den großen Ketten mit wirklich toller Ausstattung ist alles dabei.

1. Wildes CampenCamping Australien

Grundsätzlich müsst ihr beachten, dass in jedem australischen Bundesstaat eigene Gesetze bezüglich des Wilden Campings bestehen. Bevor ihr also in der Wildnis übernachtet, solltet ihr nachlesen, ob es in dieser Gegend überhaupt erlaubt ist. Grundsätzlich ist wildes Campen nicht in besiedelten Gegenden oder in der Nähe von Ortschaften gestattet und kann euch eine Strafe einbringen. Wenn ihr ein Schild mit „Go Bush“ seht, könnt ihr euch einen Platz im Outback suchen. An vielen Orten dürft ihr kein Feuer machen, weil die Gefahr von Buschbränden in Australien aufgrund der Trockenheit einfach zu hoch ist.

2. 24 h Rest Areas – RastplätzeCamping Australien

Vor allem in Westaustralien gibt es diverse 24 h Rest Areas entlang der Highways im Outback. Diese Übernacht-Haltestellen wurden eingerichtet, damit die Fahrer nicht mehr in der Dämmerung und Dunkelheit weiterfahren und dabei Kollisionen mit den Tieren, die zu dieser Uhrzeit herauskommen, verursachen. Auch die langen Strecken werden häufiger mal unterschätzt, da ist es wirklich toll, dass man diese Rastplätze nutzen kann.

3. Bush Camping in den NationalparksCamping Australien

Eine tolle Gelegenheit inmitten der Natur zu Campen ist die meist in einem Briefumschlag zusammen mit einer Notiz zur Personenanzahl und eures Nummernschildes entrichtet. Der Ranger sammelt die Umschläge täglich ein und sieht nach dem Rechten. Die Abgabe der Gebühr beruht auf Vertrauen. Bitte handelt gewissenhaft, denn nur so werden die Campingspots innerhalb der Nationalparks in Australien angeboten.

4. Campingplätze in AustralienCamping Australien

In Australien gibt es viele Campingplätze. Sie Wir haben insbesondere dann gerne auf richtigen Campingplätzen gestanden, wenn wir in der Nähe von größeren Städten oder in den Städten direkt waren. Denn hier hat man einfach die meiste Sicherheit, die Plätze sind gut bewacht und wenn ihr euer Wohnmobil stehen lassen wollt, kommt ihr zumindest bei den großen Campingplätzen auch mit dem öffentlichen Nahverkehr (meist Busse) gut weg. Die  Top Parks und BIG 4 Campingplätze findet ihr in gesamt Australien – sie sind die beiden größten Campingplatz-Ketten des Kontinents. Obwohl wir bei solchen großen Ketten Vorbehalte hatten, können wir sie absolut empfehlen. Sie sind wirklich durchweg sauber und haben einen hohen Standard. Auch für Kinder sind viele Spielangebote wie Hüpfkissen und große Spielplätze vorhanden. Wir sind vor allem dann hier gewesen, wenn wir Wäsche Waschen mussten und wir wussten, dass wir einige Waschmaschinen und Trockner parallel laufen lassen konnten. Aber auch in vielen noch so kleinen Orten gibt es Campingplätze, die wir häufig genutzt haben. Meist waren die dann auch etwas günstiger als die großen Ketten.

In den größeren Städten oder an Orten, die stark frequentiert werden, haben wir telefonisch unseren Platz reserviert. Nachdem wir einige Zeit unterwegs und an Orten mit weniger Camping-Druck (und ohne Vorab-Reservierung) waren, haben wir uns zuerst die Toiletten und Waschräume angesehen, bevor wir uns eingebucht hatten. So konnten wir ein paar Reinfälle vermeiden.

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