Die 12 Apostel an der Great Ocean Road sind zweifelsohne die bekannteste Sehenswürdigkeit dieser Reiseroute. Neben dem Uluru (Ayers Rock) und dem Whitehaven Beach sind sie die meistfotografierte Sehenswürdigkeit in Australien. Die 12 Aposteln, naja, eigentlich sind es nur noch 8 Aposteln. Denn 4 von den bis 60 Meter hohen Säulen sind durch Erosion bereits eingestürzt. Den letzten Einsturz gab es 2005.

Die Geschichte der 12 Apostel in Australien

Die 12 Aposteln waren vor ca. 10 Millionen Jahren noch mit dem Festland verbunden. Durch Wellen und Wind ist der Kalksandstein langsam aber stetig erodiert, sodass aus Klippen Bögen entstanden, welche nach dem Einsturz, die berühmten 12 Aposteln bildeten. Jährlich erodieren die Säulen um 2 bis 3 Zentimeter. Die direkteste Erfahrung der Erosion machten 2 Touristen auf der London Bridge. 1990 stürzte ein Teil der Brücke ins Meer und trennte die Bridge vom Festland. Die beiden Touristen blieben, abgeschnitten vom Festland auf der London Bridge zurück und mussten mit einem Helikopter gerettet werden. Nun heisst die London Bridge London Arch. 12 Apostel Australien Auf frühere Karten sucht man die 12 Aposteln übrigens vergeblich. Früher wurden die 12 Aposteln „The Snow and the Pigs und Muttonbird Island“ genannt. Woher der Name kommt, weiß keiner genau. Interessanterweise sind seit jeher nur immer neun Säulen bei den 12 Aposteln gezählt worden.

Die schönsten Touren zu den 12 Apostel in Australien

Die 12 Apostel sind wirklich faszinierend. Und auch wenn hier viele Menschen aus aller Welt herkommen, ist dieser Ort wirklich eines meiner Must See in Australien. Wenn du nicht die Gelegenheit hast, mit einem eigenen Mietauto oder Camper durch Australien zu reisen, kannst du an einer Tour von Melbourne aus dieses Highlight der Great Ocean Road erleben.

So kannst du die 12 Apostel in Australien erleben

Im Gegensatz zu den übrigen Sehenswürdigkeiten entlang der Great Ocean Road, kannst du nicht direkt an die 12 Aposteln heranfahren. Du musst dein Fahrzeug auf einem großen Parkplatz stehen lassen und den Weg zu Fuß zurücklegen. Wir waren bei unserer Anreise sehr erstaunt, wie groß der 12 Apostel Parkplatz ist. In der Tat erinnert er sehr an den Parkplatz eines Einkaufszentrums als an dem einer naturbelassenen Sehenswürdigkeit. Du wirst aber auch schnell feststellen, dass selbst dieser große Parkplatz schnell gefüllt ist.

Reist du eigenständig zu den 12 Apostel, fahre so früh wie möglich hier hin. Dieses Highlight ist wirklich sehr gut besucht!

Um die 12 Aposteln zu erkunden hast du drei Möglichkeiten.

12 Apostel Australien
Ein Apostel direkt von oben – die Farben sind der absolute Wahnsinn.

Der 12 Apostel Lookout

Die Aussichtsplattform der 12 Apostel liegt auf den Klippen direkt zwischen den noch stehenden Aposteln. Von hier hast du einen wunderschönen Blick auf die 12 Apostel und von hier oben werden die weltberühmten Fotos geschossen. Wenn du also ein wirklich tolles Australien-Andenken haben willst, solltest du hier unbedingt hinlaufen. Der 12 Apostel Lookout ist eigentlich eher ein Rundlauf. Du kannst die 12 Aposteln aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

12 Apostel Australien
Hier kannst du die Klippen zum Lookout und den Wanderweg vom Parkplatz zu den Gibson Steps sehr gut erkennen.

Da du zwischen den 12 Aposteln auf einer Anhöhe stehst, hast du auch unterschiedliche Einfallswinkel der Sonne auf die 12 Aposteln und das Meer, was sie noch beeindruckender macht. Je nach Lichteinfall erscheinen die 12 Aposteln sandsteinfarben oder rotbraun. Erreichen kannst du den Lookout über einen kleinen Wanderweg, der neben dem Parkplatz am 12 Apostel Australien Besucherzentrum beginnt. Bis auf relativ teuere Souvenirs und ein paar weniger Snacks gibt es hier nicht wirklich viel zu kaufen. Ein Besuch im Besucherzentrum lohnt sich also eher nicht – und das sagt Laura, die eigentlich ansonsten gerne in Souvenirläden stöbern geht. Mein Tipp: Geht am besten sehr früh zum 12 Aposteln Lookout. So könnt ihr in Ruhe den wirklich beeindruckenden Blick auf die 12 Aposteln geniessen, bzw. eure Fotos machen. Ab spätestens 11 Uhr füllen die regelmäßig eintreffenden Reisebusse und Reisegruppen den 12 Apostel Parkplatz und die Plattform. Dann wisst ihr, woher die Begründung stammt, dass die 12 Aposteln die zweit meistfotografierte Sehenswürdigkeit Australiens ist.

Die Gibson Steps – betrachte die 12 Apostel vom Strand aus

Als zweite Möglichkeit hast du, den Wanderweg vom 12 Apostel Parkplatz zu den Gibson Steps zu nehmen oder aber dein Fahrzeug am kleinen Parkplatz an den Gibson Steps zu parken. Reist du mit dem Camper an, rate ich dir aber unbedingt davon ab, denn die Parkmöglichkeiten sind schlichtweg zu klein für große Fahrzeuge! Wir haben den etwa 20 minütigen Spaziergang zu den Gibson Steps sehr genossen. Er ist übrigens auch für Kinder gut zu bewältigen.

12 Apostel Australien
Über die Gibson Steps kommst du an den Strand und kannst die 12 Aposteln von unten betrachten – das ist sehr imposant!

Sehen die 12 Aposteln von der Aussichtsplattform zum Teil noch fragil aus, kannst du ihre gewaltige Größe vom Strand aus sehr gut wahrnehmen. Die westlich vom 12 Apostel Lookout stehenden Türme kannst du über die Gibson Steps erreichen. Von hier aus kannst du am Strand bis hin zur Klippe des  Lookouts laufen. Und dies ist absolut beeindruckend! Zum einen sind hier viel viel weniger Touristen als oben auf dem Lookout und zum anderen hast du hier alle Zeit der Welt, die 2 der 12 Apostel auf dich wirken zu lassen. Die Größe wird von hier unten einfach bewusst! Schau aber auch einmal zu den Klippen hinter dir und halte genügend Abstand, denn es können Steine von oben herunterkommen. Wir hatten das Glück, einen kleinen Pinguin an einer Einbuchtung der Felswand zu entdecken! Noch eine Warnung: Bitte beachte, dass der Ozean hier eine sehr starke Strömung hat. Speziell für Kinder ist die Strömung an den 12 Aposteln schon am Ufer zu stark. Zieht euch – wenn es sehr warm ist – auch etwas wärmer an, am Strand ist es schattig und der Wind ist ebenfalls stark.

Die 12 Apostel per Helikopter entdecken

Eine weitere Möglichkeit ist die Erkundung der 12 Apostel per Helikopter. Den Flug kannst du im Besucherzentrum buchen, allerdings ist da ein wirklich starker Andrang und du kannst Pech haben. Als wir dort waren, haben wir mitbekommen, dass andere Besucher 5 Stunden auf ihren Flug warten mussten. Die einzige Möglichkeit, die ich für eine Vorab-Buchung des 12 Apostel Helikopterflugs gefunden habe ist übrigens diese Tour.

12 Apostel Australien
Einfach atemberaubend schön ist der Flug über die 12 Apostel

Mit dem 12 Apostels Helikopterflug hast du die Möglichkeit einen einzigartigen Blick auf die 12 Apostels zu werfen. Die Formen, die Ablagerungen und die Erosion sind vom Meer bzw. aus der Luft noch besser zu sehen. Zusätzlich gibt es von den Piloten noch viele Informationen zur Entstehung der 12 Apostels, der London Bridge und der Geschichte der gesamten Region. Der Start erfolgt direkt neben dem 12 Apostels Parkplatz. Er führt euch über die 12 Apostel zur London Arch (London Bridge) und wieder zurück. Natürlich seht ihr dabei auch die Loch Art Gorge.

Great Ocean Road – die wunderschöne Reiseroute zu den 12 Apostel in Australien

Du möchtest mehr über die berühmte Reiseroute Great Ocean Road in Australien erfahren? Kein Problem. Wir haben dir einen ganzen Artikel zu dieser faszinierenden Reise gewidmet, mit Tipps, wo du Tiere wie Koalas am besten beobachten kannst und mit einer richtigen Reiseplanung Tag für Tag.

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12 Apostel: Australien Highlight an der Great OCean Road
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